Sind LiFePO4-Batterien für USV-Systeme in Rechenzentren besser als Blei-Säure-Batterien?

Inhaltsverzeichnis

Ja, eine LiFePO4-Batterie ist im Allgemeinen eine bessere langfristige Investition als eine Blei-Säure-Batterie für ein USV-System in einem Rechenzentrum, wenn Lebensdauer, Wartung, Platzeffizienz und Gesamtbetriebskosten Priorität haben. Die Lithium-Eisenphosphat-Technologie kann die Häufigkeit des Batteriewechsels reduzieren und gleichzeitig in richtig konzipierten USV-Installationen eine zuverlässige Notstromversorgung liefern.

Die Wahl der richtigen USV-Batterie für Rechenzentren erfordert jedoch mehr als nur den Vergleich der Batteriechemie. Eine Batterie muss bei einem Ausfall ausreichend Strom liefern, korrekt mit der USV kommunizieren und die erforderliche Laufzeit unterstützen, bis Generatoren oder alternative Stromquellen übernehmen.

Dieser Leitfaden untersucht die Leistungs- und Finanzunterschiede zwischen LiFePO4- und Blei-Säure-USV-Batterien, erläutert die technischen Anforderungen für eine zuverlässige Notstromversorgung und untersucht MANLY-Batterieprodukte für Rechenzentren und Netzwerkinfrastruktur.

Manly Rechenzentrumsbatterien, bester Hersteller von Lithiumbatterien

LiFePO4 vs. Blei-Säure-USV-Batterien für Rechenzentren: Hauptunterschiede

LiFePO4-Batterien bieten im Vergleich zu herkömmlichen Blei-Säure-Batterien wichtige Vorteile hinsichtlich Langlebigkeit, Energiedichte und Wartungsaufwand. Für Rechenzentren, die rund um die Uhr in Betrieb sind, können diese Eigenschaften die langfristige Verwaltung der Energieinfrastruktur vereinfachen.

Die meisten herkömmlichen Blei-Säure-USV-Systeme für Rechenzentren verwenden ventilregulierte Blei-Säure-Batterien (VRLA), einschließlich Designs mit absorbierenden Glasmatten (AGM). LiFePO4, auch Lithiumeisenphosphat oder LFP genannt, ist eine Lithium-Ionen-Chemie, die zunehmend für die stationäre Notstromversorgung in Betracht gezogen wird.

Die wichtigsten Unterschiede sind im Folgenden zusammengefasst.

BesonderheitLiFePO4 BatterieBlei-Säure-Batterie
Typische LebensdauerLänger; Lithium-Ionen-USV-Systeme sind häufig auf eine Lebensdauer von etwa 10–15 Jahren ausgelegtViele Standard-VRLA-USV-Batterien müssen nach etwa 3–5 Jahren ausgetauscht werden
AnschaffungskostenGenerell höherIm Allgemeinen niedriger
EnergiedichteHöher, ermöglicht kompakte InstallationenNiedriger, mehr Platz und Gewicht für vergleichbare gespeicherte Energie erforderlich
Leistung aufladenKann mit geeigneten Ladegeräten ein schnelleres Aufladen unterstützenUnter vergleichbaren Bedingungen im Allgemeinen langsamer
RoutinewartungBatterieüberwachung und geplante InspektionenBatterieüberwachung, Tests, Inspektionen und häufigerer Austausch
BatterieüberwachungDas integrierte BMS unterstützt den Schutz und die Statusüberwachung auf ZellenebeneDie Überwachung hängt von der installierten Batterie und dem USV-System ab
Langfristige BetriebskostenPotenziell niedriger durch weniger Austausch und geringeren WartungsaufwandEin häufigerer Austausch kann die Lebenszykluskosten erhöhen
USV-KompatibilitätErfordert eine kompatible USV- und BatteriemanagementarchitekturWeitgehend unterstützt durch etablierte VRLA-USV-Systeme

Hierbei handelt es sich um allgemeine Technologieunterschiede und nicht um garantierte Spezifikationen für jedes Produkt. Für einen vollständigen Vergleich müssen die Entladekurven, Betriebsbedingungen und das Systemdesign der ausgewählten Batterie berücksichtigt werden.

Lebensdauer und Häufigkeit des Batteriewechsels

Ein ordnungsgemäß konstruiertes Lithium-Ionen-USV-Batteriesystem kann eine Lebensdauer von etwa 10–15 Jahren haben, während viele herkömmliche VRLA-Batterien, die in USV-Geräten verwendet werden, alle 3–5 Jahre ausgetauscht werden müssen.

Eaton identifiziert diese Bereiche in seinem Leitfaden für Lithium-Ionen-USV-Batterien. Die tatsächliche Lebensdauer eines LiFePO4-Akkus hängt von seinem Design, seiner Betriebstemperatur, seinen Ladebedingungen und seinen Alterungseigenschaften ab.

Stellen Sie sich beispielsweise ein Rechenzentrum vor, das plant, seine USV-Geräte zehn Jahre lang zu betreiben. Wenn herkömmliche Blei-Säure-Batterien alle vier Jahre ausgetauscht werden, kann die Anlage den Austausch etwa im vierten und achten Jahr ansetzen. Ein Lithiumbatteriesystem, das für eine zehnjährige Lebensdauer ausgelegt und gewartet wird, kann diese zwischenzeitlichen Austauschereignisse vermeiden.

Der Betriebswert geht über den Kauf weniger Batterien hinaus. Jeder geplante Austausch erfordert Personal, Inspektionen, Logistik und Koordination mit den Wartungsverfahren der Anlage.

Lebenszyklus und Nutzungsdauer sind nicht austauschbar. Eine Batterie, die für Tausende von Lade-Entlade-Zyklen ausgelegt ist, hält im Standby-Betrieb nicht automatisch so viele Jahre. USV-Batterien in Rechenzentren verbringen einen Großteil ihrer Betriebsdauer aufgeladen und sind auf Ausfälle vorbereitet, weshalb Kalenderalterung und Temperatur wichtig sind.

Backup-Leistung und Wiederaufladezeit

LiFePO4-Batterien können über einen Großteil ihres Entladebereichs eine konstante Spannung liefern und unterstützen ein effizientes Laden, wenn sie mit einem geeigneten Batterieladegerät gekoppelt werden.

Bei einem Netzausfall bezieht die USV Energie aus ihrem Batteriesystem, um die unterbrechungsfreie Stromversorgung angeschlossener Server, Speicherarrays, Netzwerkgeräte und anderer kritischer Lasten aufrechtzuerhalten.

Zwei Leistungsanforderungen sind besonders wichtig.

Erstens muss die Batterie sofort die nötige Entladeleistung liefern. Eine USV in einem Rechenzentrum kann mehrere Minuten lang erheblichen Strom benötigen, daher ist die maximale Entladeleistung genauso wichtig wie die gespeicherte Energie.

Zweitens sollte die Batterie nach dem Ereignis ihre Ladung wiedererlangen. Eine schnellere Aufladefähigkeit kann die Zeit verkürzen, die erforderlich ist, um die vorgesehene Backup-Reserve vor einem weiteren Ausfall wiederherzustellen.

Die LiFePO4-Chemie kann in beiden Bereichen eine günstige Leistung unterstützen, die tatsächlichen Ergebnisse hängen jedoch vom Batteriemanagementsystem, der Ladeausrüstung, den Stromgrenzen und der Temperatur ab.

Eine Batterie mit höherer Energiekapazität liefert bei einer kurzen, hochbelasteten USV-Entladung nicht unbedingt mehr nutzbare Leistung. Sowohl die Batterie als auch das komplette USV-System bestimmen die verfügbare Laufzeit.

Platzbedarf, Gewicht und Wartung

LiFePO4-Batterien haben eine höhere Energiedichte als Blei-Säure-Batterien, sodass eine gleichwertige Energiespeicherung mit weniger Gewicht und oft auch einem geringeren Platzbedarf möglich ist.

Platzeffizienz ist in Rechenzentren wichtig, in denen elektrische Räume, Batterieschränke und verfügbare Grundfläche direkte Betriebskosten verursachen.

Eine kompaktere Batterieinstallation kann zusätzliche Flexibilität für die Geräteplatzierung, Rack-Layouts, Servicezugang und zukünftige Infrastrukturplanung schaffen.

Auch die Wartungsanforderungen unterscheiden sich.

Moderne VRLA-Batterien erfordern im Gegensatz zu gefluteten Blei-Säure-Batterien kein routinemäßiges Nachfüllen von Wasser. Sie erfordern jedoch weiterhin Inspektionen, Zustandsüberwachung, Leistungstests und einen geplanten Austausch.

LiFePO4-Systeme verwenden ein Batteriemanagementsystem zur Überwachung wichtiger Betriebsbedingungen. Abhängig von der Ausstattung kann das BMS einzelne Zellspannungen, Temperatur, Strom, Ladezustand und Schutzereignisse überwachen.

Mithilfe dieser Informationen können Wartungsteams ungewöhnliche Zustände erkennen und den Service effektiver planen.

Bei Einrichtungen mit mehreren Serverräumen oder geografisch verteilten Installationen kann die Reduzierung routinemäßiger Batteriewechselaktivitäten auch die Wartungskoordination vereinfachen.

Wie hoch sind die 10-Jahres-Kosten einer USV-Batterie für ein Rechenzentrum?

LiFePO4-Batterien können über einen Zeitraum von zehn Jahren niedrigere Gesamtbetriebskosten aufweisen, selbst wenn ihre Anschaffungskosten höher sind als die von Blei-Säure-Batterien.

Der finanzielle Vorteil ergibt sich vor allem aus einem geringeren Batteriewechselbedarf, geringeren Wartungskosten und möglichen Einsparungen bei Installationsraum und Betriebskosten.

Das genaue Ergebnis hängt von der USV-Konfiguration, den Batteriepreisen, den Standortbedingungen und der geplanten Lebensdauer ab.

Vorabkosten der Batterie im Vergleich zu den Gesamtbetriebskosten

Der Kaufpreis stellt nur eine Komponente der Investition in eine USV-Batterie für ein Rechenzentrum dar.

Eine umfassendere finanzielle Bewertung erfolgt anhand der Gesamtbetriebskosten, die üblicherweise als TCO abgekürzt werden.

Eine praktische TCO-Berechnung für USV-Batterien umfasst:

  • Erstausrüstung und Installation der Batterie.
  • Kauf von Ersatzbatterien während des Testzeitraums.
  • Arbeit, Inspektionen und Tests.
  • Batterieentfernung, Transport und Recycling.
  • Kosten für Batterieschrank und Stellfläche.
  • Energieverluste und anfallende Kühlkosten.
  • Finanzierungs- oder Diskontsatzannahmen beim Vergleich der Kosten im Zeitverlauf.

Blei-Säure-Batterien kosten in der Regel anfangs weniger. Ihre kürzeren typischen Austauschintervalle können jedoch bei längerer Betriebsdauer zu zusätzlichen Kosten führen.

Eine LiFePO4-Batterieinstallation kann diese wiederkehrenden Kosten reduzieren und die langfristige Wartungsplanung vorhersehbarer machen.

Diese Unterscheidung ist für Unternehmenskäufer wichtig. Der kostengünstigste Erstkauf einer Batterie ist nicht zwangsläufig auch das günstigste Notstromsystem, das man besitzen kann.

Ersatz-, Wartungs- und Kühlkosten

Die Kosten für den Batteriewechsel gehen über die Kosten für neue Batteriemodule hinaus.

In einem Rechenzentrum erfordert der Austausch einer installierten Batteriebank möglicherweise qualifizierte Techniker, Zugang zu Elektroräumen, genehmigte Wartungsverfahren, elektrische Tests und eine Überprüfung nach der Installation.

Auch wenn redundante USV-Geräte eine Wartung ermöglichen, ohne kritische Lasten zu unterbrechen, erfordert die Arbeit dennoch Planung und Koordination.

Die Reduzierung der Austauschhäufigkeit schafft daher sowohl finanziellen als auch betrieblichen Wert.

Die Batterieüberwachung kann sich auch auf die Wartungspraktiken auswirken. Ein LiFePO4-Batteriesystem mit geeigneter BMS-Kommunikation ermöglicht die Einbindung von Betriebsinformationen in eine umfassendere Überwachungsplattform.

Die Kühlkosten verdienen Beachtung, allerdings sollte man nicht automatisch von Einsparungen ausgehen.

Die Wärmeerzeugung der Batterie, die Raumtemperatur, die Belüftungsanforderungen und die USV-Ladearchitektur wirken sich alle auf den tatsächlichen Energieverbrauch aus. Eine kompakte Lithiumbatterieinstallation kann bestimmte Infrastrukturanforderungen reduzieren, der Kühlvorteil sollte jedoch für die jeweilige Anlage bewertet werden.

Ein aussagekräftiger Kostenvergleich muss die Ausrüstung und die Betriebsumgebung widerspiegeln und nicht einen universellen Einsparungsprozentsatz anwenden.

Ein 10-Jahres-Kostenvergleich zwischen LiFePO4 und Bleisäure

Betrachten Sie zwei Batteriesysteme, die über einen zehnjährigen Betriebszeitraum bewertet wurden.

Für diese Veranschaulichung wird davon ausgegangen, dass die Blei-Säure-Batteriebank ein Austauschintervall von vier Jahren hat und das LiFePO4-System so konstruiert ist, dass es unter den geltenden Betriebsbedingungen eine Lebensdauer von zehn Jahren erreicht.

KostenfaktorLiFePO4-SystemBlei-Säure-System
Erstinstallation der BatterieEin ErstkaufEin Erstkauf
Batteriewechsel im Jahr 4Nicht angenommenEin Ersatz
Batteriewechsel im 8. JahrNicht angenommenEin Ersatz
Geplante ErsatzarbeitKein Zwischenaufwand für den Austausch der BatterieArbeit für zwei Ersatzveranstaltungen
Recycling und EntsorgungVerpflichtungen bei Beendigung des DienstesWeitere Recycling-Events
Wartung und InspektionKontinuierliche Überwachung und InspektionenKontinuierliche Überwachung und Inspektionen
Batterieplatz und EnergiekostenBasierend auf der tatsächlichen InstallationBasierend auf der tatsächlichen Installation

In diesem Beispiel wird von einem bestimmten Lebensdauerplan ausgegangen. Es handelt sich nicht um ein getestetes MANLY Battery-Projekt oder ein Angebot.

Der Finanzvergleich kann wie folgt ausgedrückt werden:

10-Jahres-TCO = Erstausrüstung und Installation + Austauschkosten + Wartung + Raum- und Energiekosten + End-of-Life-Kosten

Für den angenommenen Austauschplan erzeugt ein Lithiumsystem über zehn Jahre niedrigere Gesamtbetriebskosten, wenn sein anfänglicher Kostenaufschlag geringer ist als die Kosten für den Blei-Säure-Austausch und andere Nettobetriebseinsparungen im gleichen Zeitraum.

Ein etabliertes Branchenbeispiel ist das von Schneider Electric TCO-Rechner für Li-Ionen- und VRLA-USV-Batterien.

Das angezeigte Beispiel schätzt ungefähr $150.000 für Lithium-Ionen-Batterien gegenüber $217.000 für VRLA über einen Zeitraum von zehn Jahren, was unter den ausgewählten Annahmen des Rechners einer Differenz von 31% entspricht. Diese Zahlen dienen der Veranschaulichung und stellen keine aktuellen Marktnotierungen oder eine garantierte Ersparnis für ein einzelnes Projekt dar.

Für Rechenzentrumsbetreiber ergibt sich die stärkste Kaufentscheidung aus dem Vergleich von Lieferantenangeboten mit identischen Lastanforderungen, Laufzeitzielen, Installationsbedingungen und Bewertungszeiträumen.

MANLY Batterie-Backup-Systeme für USV-Projekte in Rechenzentren

MANLY Battery stellt Lithiumbatteriepakete her und bietet maßgeschneiderte Batteriesysteme für USV-, Telekommunikations- und industrielle Backup-Anwendungen.

Unsere Produktpalette umfasst Hochspannungs-Backup-Geräte für Rechenzentren und rackmontierte LiFePO4-Batterien für die 48-V-Klasse-Infrastruktur.

Diese Produkte decken unterschiedliche elektrische Architekturen und Backup-Anforderungen ab. Die Auswahl einer geeigneten Batterie beginnt mit der Gleichspannung, dem Lastprofil, dem Platzbedarf und den Systemintegrationsanforderungen der Anlage.

MLP30000U 307,2 V 100 Ah Rechenzentrums-Stromversorgungssystem für 30 kWh Backup-Projekte

MANLY Batterie MLP30000U

Wichtige Spezifikationen: 307,2V Nennspannung | 100Ah Kapazität | 30-kWh-Klasse-System | 350,4 V maximale Ladespannung | 50A maximaler Ladestrom

Der MLP30000U-Stromversorgungssystem für Rechenzentren ist unser Hochspannungs-Notstromprodukt für Rechenzentrumsprojekte, die eine größere Batterieinstallation erfordern.

Seine 307,2-V-Nennarchitektur ist das bestimmende Merkmal. Batteriesysteme mit höherer Spannung können bei gleichem Leistungsniveau eine erhebliche Leistungsübertragung mit geringerem Strom als Niederspannungssysteme unterstützen, ein Vorteil, der sich auf die Kabeldimensionierung, die elektrischen Verluste und die Systemintegration auswirken kann.

Mit einer Nennkapazität von 100 Ah und einer Energieklassifizierung von ca. 30 kWh bietet der MLP30000U eine umfangreiche Speicherenergieplattform für technische Backup-Installationen.

Das System umfasst mehrere Batteriebaugruppen und zugehörige Installationshardware, sodass Integratoren die gesamte Konfiguration bewerten können, anstatt die Batterie als einzelnes Niederspannungsmodul zu behandeln.

Bei einer Unternehmensinstallation besteht der wichtige nächste Schritt darin, die elektrischen Spezifikationen des Batteriesystems an den DC-Bus der USV, die erforderliche Entladeleistung und die geplante Backup-Dauer anzupassen. Diese Parameter bestimmen, wie die verfügbare Energie unter tatsächlichen Betriebsbedingungen genutzt werden kann.

Der MLP30000U ist besonders relevant für Rechenzentrumsprojekte, die auf Hochspannungsbatterie-Infrastruktur und koordinierter Systemintegration basieren.

MLP48100 51,2 V 100 Ah Rack-Batterie für Backup-Systeme der 48-V-Klasse

MANLY Batterie MLP48100 48V 100Ah Telekommunikationsbatterie

Wichtige Spezifikationen: 51,2V Nennspannung | 100Ah Kapazität | 5,12kWh berechnete Nennenergie | 58,4 V maximale Ladespannung | Anpassbarer Ladestrom

Der MLP48100 ist eine im Rack montierte LiFePO4-Batterie, die für die Telekommunikation und die zugehörige Notstrominfrastruktur entwickelt wurde.

Die 51,2-V-Architektur entspricht der Nennspannungsklasse, die üblicherweise in 48-V-DC-Backup-Installationen verwendet wird. Seine Kapazität von 100 Ah liefert etwa 5,12 kWh nominal gespeicherte Energie und bildet damit eine nützliche Grundlage für Geräteräume und verteilte Kommunikationssysteme.

Ein integriertes Batteriemanagementsystem erweitert die Batteriebaugruppe um Überwachung und Schutz auf Zellebene. MANLY unterstützt auch die Anpassung von Spannung, Kapazität, Strom, physikalischen Abmessungen und zugehörigen Konfigurationsanforderungen.

Diese Kombination macht den MLP48100 für Infrastrukturbetreiber relevant, wenn es um die Bewertung zentralisierter DC-Backup-Schränke, Telekommunikationsgeräte und entsprechend konstruierter Backup-Anwendungen der 48-V-Klasse geht.

Sein Rackmontage-Design unterstützt Installationen, bei denen es auf die Geräteorganisation, den Servicezugang und vorhersehbare Schrankanordnungen ankommt.

Der MLP48100 ist ein praktisches Produkt zur Evaluierung einer Netzwerkinfrastruktur, die von einer dedizierten LiFePO4-Batteriebank profitiert, die in geeignete Gleichstromgeräte integriert ist.

48V 50Ah LiFePO4-Telekommunikationsbatterie für Edge-Rechenzentren

MANLY-Batterie 48V 50Ah Lithium-Ionen-Telekommunikationsbatterie

Wichtige Spezifikationen: 51,2V Nennspannung | 50Ah Kapazität | 2,56 kWh Nennenergie | 50A maximaler Dauerentladestrom | RS485/CAN-Kommunikation

Unser 48 V 50 Ah Telekommunikationsbatterie kombiniert eine kompakte LiFePO4-Batteriebaugruppe mit einem integrierten BMS und Kommunikationsschnittstellen.

Die Nennkapazität von 2,56 kWh bietet eine messbare gespeicherte Energiereserve für kompatible Gleichstromgeräte. Ein maximaler Dauerentladestrom von 50 A gibt Ingenieuren außerdem einen definierten elektrischen Parameter zur Anpassung der Batterie an die angeschlossene Last.

Bei Nennspannung entsprechen 51,2 V multipliziert mit 50 A etwa 2,56 kW Gleichstromleistung vor Systemverlusten und Spannungsschwankungen. Die tatsächlich gelieferte Leistung und Laufzeit hängen von den Betriebsbedingungen und den angeschlossenen Stromversorgungsgeräten ab.

RS485- und CAN-Kommunikation bieten Integrationsmöglichkeiten für kompatible Überwachungs- und Steuerungssysteme. Diese Funktion ist für entfernte Geräteräume von Bedeutung, in denen Bediener vom Zugriff auf den Batteriestatus profitieren, ohne die Anlage regelmäßig besuchen zu müssen.

Der Akku verfügt außerdem über Schutzfunktionen gegen Überladung, Tiefentladung, Überstrom, Kurzschlüsse und Temperaturbedingungen.

Mit seiner Rack-orientierten Konstruktion und definierten DC-Ausgangseigenschaften eignet sich diese Batterie für die Evaluierung für Edge-Rechenzentren, Netzwerkzugangsstandorte, Kommunikationsschränke und verteilte IT-Infrastruktur.

Kundenspezifische LiFePO4-USV-Batterien für Rechenzentrumsintegratoren

Standardbatteriekapazitäten entsprechen nicht immer den elektrischen und Installationsanforderungen eines Rechenzentrumsprojekts.

Als Hersteller und Lieferant von Lithiumbatterien bietet MANLY Battery OEM/ODM-Anpassungen für USV- und industrielle Backup-Anwendungen.

Unser maßgeschneiderte LiFePO4-USV-Batteriereihe unterstützt technische Anforderungen in Bezug auf Spannung, Kapazität, Lade- und Entladestrom, Batterieabmessungen, Anschlüsse, Gehäuse und BMS-Funktionen.

Diese Flexibilität ermöglicht es einem Batterieintegrator, mit den elektrischen Anforderungen der USV zu beginnen und eine entsprechende Batteriespezifikation zu entwickeln.

Beispielsweise benötigt ein System möglicherweise ein definiertes Gleichspannungsfenster, einen bestimmten Entladestrom während des Generatorstarts oder Kommunikationssignale, die es der USV ermöglichen, Batteriestatus- und Fehlerinformationen zu empfangen.

Diese Anforderungen können die Zellkonfiguration, das Batterieschutzdesign, die Verkabelung, Anschlüsse und Überwachungsanordnungen beeinflussen.

Für Beschaffungsteams in Unternehmen bietet die direkte Zusammenarbeit mit einem Batteriehersteller auch eine praktische Möglichkeit, während der Projektevaluierung technische Spezifikationen, Produktionsanpassungen und Dokumentation anzufordern.

MANLY Battery unterstützt die Batterieentwicklung für verschiedene Notstromarchitekturen und ermöglicht Systemintegratoren die Evaluierung von Konfigurationen rund um ihre tatsächlichen Anwendungen.

Können Sie Blei-Säure-USV-Batterien durch eine LiFePO4-Batterie ersetzen?

Ja, einige Blei-Säure-USV-Anlagen können durch vom Hersteller genehmigte Nachrüstprogramme auf Lithiumbatteriesysteme umgestellt werden. Allerdings sollte ein LiFePO4-Akku nicht als universeller Ersatz betrachtet werden.

USV-Geräte, die ursprünglich für VRLA-Batterien entwickelt wurden, verfügen möglicherweise über Lade-, Überwachungs- und Schutzeinstellungen, die sich von denen unterscheiden, die für ein Lithiumbatteriesystem erforderlich sind.

Für ein Rechenzentrum besteht der geeignete Ansatz darin, das gesamte elektrische System zu bewerten und zu bestätigen, dass der USV-Hersteller die vorgeschlagene Batteriekonfiguration unterstützt.

USV-Spannungs- und Ladekompatibilität

Für eine kompatible Lithium-USV-Installation muss der Betriebsspannungsbereich der Batterie mit dem DC-Bus und dem Ladesystem der USV übereinstimmen.

Die Nennspannung allein reicht nicht aus.

Die Spannung einer Batterie ändert sich beim Laden und Entladen. Die USV muss innerhalb der angegebenen Ladespannung, des normalen Betriebsbereichs und der Entladeabschaltgrenzen der Batterie ordnungsgemäß funktionieren.

Blei-Säure-Batterien verwenden traditionell Lademethoden, die auf ihrer Chemie basieren, einschließlich Erhaltungsladung. LiFePO4-Batterien erfordern Ladegrenzwerte, die ihrer Zellkonfiguration und ihrem Schutzsystem entsprechen.

Beispielsweise hat der MLP48100 von MANLY eine Nennspannung von 51,2 V und eine angegebene maximale Ladespannung von 58,4 V.

Diese Zahlen helfen bei der Ermittlung der elektrischen Anforderungen, bestätigen jedoch nicht unabhängig die Kompatibilität mit einer bestimmten USV.

Bei der Bewertung einer Blei-Säure-Umwandlung sollten Systemintegratoren das vollständige Spannungsfenster und die genehmigten Ladekontrollen bestätigen, bevor sie eine Ersatzbatteriebank auswählen.

BMS-Kommunikations- und Entladestromanforderungen

Ein Lithium-Batterie-Managementsystem übernimmt wesentliche Überwachungs- und Schutzfunktionen, die über die herkömmliche Batteriespannungsmessung hinausgehen.

Je nach Design kann ein BMS Zellspannungen, Temperatur, Strom und Ladezustand überwachen. Es kann auch Batterieschütze steuern oder die Batterie abklemmen, wenn eine Betriebsgrenze erreicht ist.

Für USV-Anwendungen ist die Kommunikation zwischen Batteriesystem und USV-Controller besonders wertvoll.

Die USV benötigt möglicherweise genaue Batterieinformationen, um die verfügbare Laufzeit zu berechnen, Fehler zu identifizieren, den Ladevorgang zu verwalten oder auf eine Schutzabschaltung zu reagieren.

Kommunikationsschnittstellen wie CAN und RS485 bieten mögliche Integrationspfade, allerdings muss das eigentliche Nachrichtenprotokoll mit den angeschlossenen Geräten kompatibel sein.

Der Entladestrom ist eine weitere wichtige Anforderung.

Eine Batterie, die darauf ausgelegt ist, mehrere Stunden lang mäßige Leistung zu liefern, unterstützt möglicherweise nicht den hohen Strom, den eine USV während einer kurzen, starken Entladung benötigt.

Beispielsweise hat eine 51,2-V-Batterie, die für eine Dauerentladung von 50 A ausgelegt ist, eine nominale Gleichstromleistung von etwa 2,56 kW. Anhand der Amperestunden-Nennleistung allein kann nicht festgestellt werden, ob es eine viel größere USV-Last unterstützen kann.

Bei der richtigen Batterieauswahl kommt es daher sowohl auf die gespeicherte Energie als auch auf die zulässige Entladeleistung an.

Vom Hersteller genehmigte Nachrüstung und Systemprüfung

Eine professionell durchgeführte USV-Konvertierung sollte vom USV-Hersteller oder einem autorisierten Integrationsprogramm unterstützt werden.

Eaton beschreibt beispielsweise Nachrüstprogramme für Lithium-Ionen-Batterien für bestimmte USV-Plattformen, die Batterieschränke, Konfigurationsänderungen und Feldtechnik umfassen.

Dieser Ansatz unterscheidet sich vom einfachen Einbau von Lithiumbatteriemodulen in einen vorhandenen VRLA-Schrank.

Ein typischer Inbetriebnahmeprozess kann die Überprüfung der Installation, die Bestätigung der Ladeeinstellungen, das Testen der BMS-Kommunikation, die Überprüfung der Schutztrennschalter und die Durchführung kontrollierter Entlade- und Wiederaufladetests umfassen.

Die während dieser Tests gesammelten Daten helfen zu bestätigen, dass die Batterie und die USV wie vorgesehen zusammenarbeiten.

MANLY Battery kann Batteriekonfigurationen und technische Informationen für Integrationsprojekte bereitstellen, während die endgültige USV-Kompatibilität durch den entsprechenden Gerätehersteller und qualifizierte Systemingenieure festgelegt werden sollte.

Für geschäftskritische Infrastrukturen ist die zugelassene Systemintegration ebenso wichtig wie die Batteriechemie selbst.

Wie dimensioniert man eine LiFePO4-Batterie für die USV-Notstromversorgung im Rechenzentrum?

Die Größe einer USV-Batterie für ein Rechenzentrum sollte anhand der kritischen Last in Kilowatt, der erforderlichen Backup-Laufzeit, der Systemeffizienz, der Entladefähigkeit und der erwarteten Kapazität am Ende ihrer Lebensdauer dimensioniert werden.

Die Batteriekapazität in Amperestunden ist nützlich, liefert jedoch nicht genügend Informationen, um ein komplettes USV-Batteriesystem auszuwählen.

Eine gut konzipierte Batterieinstallation muss während des vorgesehenen Backup-Intervalls die erforderliche Energie und Leistung liefern.

Kritische Auslastung und erforderliche Backup-Laufzeit

Der erste Schritt besteht darin, zu ermitteln, wie viel Strom die USV liefern muss und wie lange dieser Strom verfügbar bleiben muss.

USV-Systeme werden häufig verwendet, um die Zeitspanne zwischen einem Stromausfall und der Verfügbarkeit von Notstromgeneratoren zu überbrücken. Sie können auch ausreichend Zeit für das kontrollierte Herunterfahren der Geräte bieten.

Stellen Sie sich eine beispielhafte Rechenzentrumslast von 10 kW vor, die 15 Minuten Batterie-Backup erfordert.

Die der Last zugeführte theoretische elektrische Energie beträgt:

Erforderliche Ladeenergie = Last × Laufzeit

10 kW × 0,25 Stunden = 2,5 kWh

Das angeschlossene Gerät benötigt somit im angegebenen Intervall 2,5 kWh elektrische Energie.

Allerdings muss die Batterie zusätzliche Energie bereitstellen, um USV-Umwandlungsverlusten und anderen Designaspekten Rechnung zu tragen.

Wenn davon ausgegangen wird, dass die USV mit einem Batterie-Ausgangs-Wirkungsgrad von 90% arbeitet, müsste die Batterie ungefähr Folgendes liefern:

2,5 kWh ÷ 0,90 = 2,78 kWh

Diese Berechnung liefert eine erste Energieschätzung, keine endgültige Batteriespezifikation.

Beim technischen Entwurf muss der tatsächliche Wirkungsgrad der USV bei der ausgewählten Last, Entladedauer und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Entladerate und Batteriekapazität am Ende ihrer Lebensdauer

Kurze Backup-Intervalle stellen einen erheblichen Energiebedarf an eine Batterie dar.

Eine für 5 kWh ausgelegte Batterie liefert nicht automatisch 5 kW für eine Stunde, und ihre Kurzzeitleistung kann auch nicht allein aus der Nennenergie bestimmt werden.

Die Entladerate gibt an, wie schnell der Batterie im Verhältnis zu ihrer Kapazität Energie entnommen wird.

Eine 100-Ah-Batterie, die mit einem Entladestrom von 100 A betrieben wird, entlädt sich bei 1 °C. Bei 200 A würde dieselbe Batterie bei 2 °C betrieben, vorausgesetzt, die Batterie ist für die Unterstützung dieses Stroms ausgelegt.

Für Hochleistungs-USV-Installationen sind der zulässige Entladestrom, das Spannungsverhalten und die Entladeleistungsdaten des Herstellers von entscheidender Bedeutung.

Auch die Alterung der Batterie wirkt sich auf die Größe aus.

Angenommen, das vorherige 10-kW-Beispiel verwendet die folgenden veranschaulichenden Annahmen:

  • Erforderliche Laufzeit: 15 Minuten.
  • USV-Umwandlungseffizienz: 90%.
  • Zulässige Entladungstiefe: 80%.
  • Verfügbare Kapazität am Design-End-of-Life-Punkt: 80% der anfänglichen Nennkapazität.

Die anfängliche Schätzung der Nennenergie lautet:

2,5 kWh ÷ (0,90 × 0,80 × 0,80) ≈ 4,34 kWh

Der Unterschied zwischen 2,5 kWh und 4,34 kWh zeigt, warum eine vollständige Kapazitätsberechnung Betriebs- und Alterungszuschläge einbeziehen sollte.

Bei diesen Prozentsätzen handelt es sich um Berechnungsannahmen und nicht um Spezifikationen für ein bestimmtes MANLY Battery-Produkt.

Die endgültige Batterieauswahl muss außerdem die erforderliche sofortige und kontinuierliche Entladeleistung, das USV-Spannungsfenster, die Temperaturbedingungen und die Leistungskurven des Herstellers erfüllen.

USV-Effizienz, Redundanz und Laufzeitvalidierung

Ein vollständiges Batteriedesign muss die Interaktion zwischen USV, Batteriebank und angeschlossener Last berücksichtigen.

Die Effizienz der USV variiert je nach Gerätearchitektur und Betriebsbedingungen. Das Batteriesystem muss außerdem eine akzeptable Gleichspannung aufrechterhalten und gleichzeitig den erforderlichen Entladestrom liefern.

Redundanz ist ein weiterer wichtiger Entwurfsaspekt.

Ein Rechenzentrum, das eine N+1-USV-Anordnung verwendet, erfordert je nach Architektur möglicherweise mehrere unabhängige Strompfade oder Batteriesysteme. Die Batteriedimensionierung muss die beabsichtigte Redundanzstrategie unterstützen und darf sich nicht ausschließlich auf die gesamte installierte Energie verlassen.

Die Laufzeitvalidierung sollte dann die Leistung im Rahmen eines genehmigten Testverfahrens bestätigen.

Wichtige Prüfungen umfassen das Verhalten der Batteriespannung, den gelieferten Strom, den BMS-Status, die Betriebsgrenzen der USV und die Zeit, für die die vorgesehene Last unterstützt bleibt.

Für Beschaffungsteams ist die nützlichste Spezifikation nicht nur die nominale kWh-Leistung der Batterie.

Es ist das nachgewiesene Fähigkeit des integrierten Systems, die erforderliche kritische Last für die angegebene Dauer unter den geplanten Entwurfsbedingungen zu tragen.

Sind LiFePO4-Batterien in USV-Räumen von Rechenzentren sicher?

LiFePO4-Batterien eignen sich gut für Backup-Anwendungen in Rechenzentren, da die Lithium-Eisenphosphat-Chemie eine günstige thermische Stabilität bietet, während ein integriertes BMS die elektrische Überwachung und den Schutz unterstützt.

Die Sicherheit in einer geschäftskritischen Anlage hängt jedoch von der vollständigen Batterieinstallation ab, einschließlich elektrischem Schutz, Überwachung, Gehäusedesign, Installationspraktiken und geltenden Sicherheitsanforderungen.

Thermische Stabilität und Brandschutz

Die Lithium-Eisenphosphat-Chemie ist im Vergleich zu mehreren anderen gängigen Lithium-Ionen-Chemikalien für ihre relativ stabile Kathodenstruktur und ihre günstigen thermischen Eigenschaften bekannt.

Dies macht LiFePO4 attraktiv für stationäre Energieanwendungen, bei denen eine lange Lebensdauer und ein vorhersehbares thermisches Verhalten Priorität haben.

Allerdings bedeutet thermische Stabilität nicht, dass eine Batterie immun gegen elektrische Fehler oder thermisches Durchgehen ist.

Eine vollständige Installation muss Ladefehler, Kurzschlüsse, übermäßige Temperaturen, physische Schäden und anormale Betriebsbedingungen berücksichtigen.

Die Gestaltung von Schutzsystemen kann Stromunterbrechung, Temperaturüberwachung, Fehlererkennung und entsprechend konstruierte Gehäuse umfassen.

Batterieräume und -schränke sollten auch hinsichtlich der geltenden Belüftung, Installationsabstände und Brandschutzanforderungen bewertet werden.

Für Rechenzentrumsbetreiber ist die Auswahl von LiFePO4 ein Teil der Sicherheitsstrategie. Ebenso wichtig wie eine zuverlässige Notstromversorgung sind die ordnungsgemäße Integration und Installation.

Batteriemanagementsysteme und Fehlerüberwachung

Das BMS ist eine zentrale Komponente eines LiFePO4-Batteriesystems.

Sein Zweck besteht darin, den Batteriebetrieb innerhalb definierter elektrischer und thermischer Grenzen zu halten und gleichzeitig Informationen über den Batteriezustand bereitzustellen.

Zu den allgemeinen Schutzfunktionen gehören:

  • Überladungs- und Tiefentladungsschutz.
  • Überstrom- und Kurzschlussschutz.
  • Überwachung und Ausgleich der Zellspannung.
  • Temperaturüberwachung und -schutz.
  • Fehlerstatus und Schutzabschaltung, sofern vom Systemdesign unterstützt.

MANLY Battery integriert BMS-Schutz in seine LiFePO4-Backup-Batteriereihe. Unsere 48-V-50-Ah-Telekommunikationsbatterie verfügt beispielsweise über Überladungs-, Tiefentladungs-, Überstrom-, Kurzschluss- und Temperaturschutz sowie RS485/CAN-Kommunikation.

Mithilfe dieser Funktionen können Systemintegratoren beurteilen, wie Batteriestatus und Schutzereignisse innerhalb einer größeren Elektroinstallation verwaltet werden können.

Für Rechenzentrumsbetreiber liegt der praktische Wert in der Transparenz und Kontrolle. Informationen zum Batteriestatus können Wartungsentscheidungen unterstützen und helfen, Zustände zu erkennen, die vor dem nächsten Ausfall Aufmerksamkeit erfordern.

UL-Standards und US-Installationsanforderungen

Batterieinstallationen in Rechenzentren in den Vereinigten Staaten müssen anhand der für ihre Ausrüstung und Installation geltenden Sicherheitsanforderungen bewertet werden.

Je nach Ausführung können mehrere Normen relevant sein.

UL 1778 befasst sich mit unterbrechungsfreien Stromversorgungssystemen. Es geht um die Sicherheit der USV-Anlage als integriertes elektrisches System.

UL 1973 befasst sich mit Batterien, die in stationären und bestimmten anderen Anwendungen verwendet werden, und ist daher besonders relevant für die Bewertung stationärer Batteriebaugruppen.

UL 9540 deckt Energiespeichersysteme und -geräte innerhalb des definierten Geltungsbereichs ab. UL 9540A ist eine Testmethode zur Bewertung des Brandausbreitungsverhaltens bei thermischem Durchgehen und stellt keine allgemeine Produktzertifizierung dar.

NFPA 855 stellt Anforderungen für stationäre Energiespeicheranlagen bereit, für die die Norm gilt. Die jeweiligen Auflagen- und Installationsbestimmungen richten sich nach den geltenden örtlichen Vorschriften und der zuständigen Behörde (AHJ).

Diese Standards haben unterschiedliche Geltungsbereiche und sollten nicht als austauschbare Zertifizierungen behandelt werden.

Für ein US-Rechenzentrumsprojekt hängt die geeignete Dokumentation vom Batteriesystem, der USV-Architektur, der Installationsklassifizierung und den örtlichen Genehmigungsanforderungen ab.

MANLY Battery kann im Rahmen des Beschaffungsprozesses technische Produktdokumentationen bereitstellen und projektspezifische Zertifizierungsanforderungen besprechen. Käufer sollten die Dokumentation bestätigen, die für die genaue gelieferte Konfiguration gilt.

Wann ist eine LiFePO4-Batterie die bessere Wahl für ein Rechenzentrum?

Eine LiFePO4-Batterie ist besonders attraktiv, wenn eine Einrichtung eine langfristige Batteriewartung, reduzierte Austauschaktivitäten, eine kompakte Geräteintegration und eine konstante Notstromleistung benötigt.

Die wichtigste Kaufentscheidung berücksichtigt sowohl den elektrischen Bedarf als auch die erwartete Betriebsdauer der Anlage.

Neue Rechenzentren und USV-Upgrade-Projekte

Der Bau eines neuen Rechenzentrums bietet die Möglichkeit, das USV- und Batteriesystem von Anfang an gemeinsam zu entwerfen.

Anstatt eine neue Batteriechemie an eine bestehende elektrische Architektur anzupassen, können Ingenieure die USV, die Batteriespannung, das Kommunikationsprotokoll, die Schrankanordnung und das Schutzsystem als koordinierte Installation spezifizieren.

Dieser Ansatz macht die LiFePO4-Technologie besonders relevant für die langfristige Infrastrukturplanung.

Auch USV-Upgrade-Projekte können von der Lithium-Batterie-Technologie profitieren, wenn die ausgewählte USV-Plattform eine genehmigte Integration unterstützt.

Für beide Anwendungen bietet MANLY Battery Fertigungs- und Anpassungsmöglichkeiten, die es Systemintegratoren ermöglichen, Batteriekonfigurationen anhand ihrer elektrischen und Installationsanforderungen zu bewerten.

Ziel ist es, eine zuverlässige Notstromversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig eine effiziente Wartungs- und Gerätemanagementstrategie über die geplante Lebensdauer zu entwickeln.

Edge-Rechenzentren und platzbeschränkte Serverräume

Edge-Rechenzentren und verteilte Serverräume werden oft an Standorten mit begrenztem Platzangebot und kleinerer elektrischer Infrastruktur betrieben.

Diese Einrichtungen können Netzwerkkonnektivität, regionale Verarbeitung, Kommunikationsgeräte oder andere Dienste unterstützen, die auf kontinuierliche Stromversorgung angewiesen sind.

Rackmontierte LiFePO4-Batterien können attraktiv sein, weil sie eine kompakte Energiespeicherung mit integrierten Schutz- und Überwachungsfunktionen kombinieren.

Der MLP48100 von MANLY bietet 5,12 kWh Nennenergie für die Backup-Infrastruktur der 48-V-Klasse, während unsere 48-V-50-Ah-Telekommunikationsbatterie 2,56 kWh Nennenergie und RS485/CAN-Kommunikation für kompatible Installationen bereitstellt.

Jede Batterie kann entsprechend den elektrischen Anforderungen der angeschlossenen Geräte und dem verfügbaren Installationsraum bewertet werden.

Für verteilte Infrastrukturteams können standardisierte Batteriekonfigurationen auch die Verwaltung von Dokumentation, Überwachung und langfristiger Wartungsplanung erleichtern.

Endgültige Checkliste für die Batterieauswahl

Bevor Sie eine USV-Batterie für ein Rechenzentrum auswählen, ermitteln Sie die technischen Anforderungen und vergleichen Sie Lieferanten anhand derselben Bewertungskriterien.

AuswahlfaktorWas zu bestätigen ist
Kritische BelastungTatsächliche Betriebsleistung in kW und erwarteter Spitzenbedarf
Backup-LaufzeitErforderliche Dauer bis zur Generatorunterstützung oder kontrollierten Abschaltung
BatteriespannungNennspannung und volles Betriebsspannungsfenster
Discharge capabilityKontinuierliche und kurzzeitige Strom- und Leistungswerte
USV-KompatibilitätZugelassene Ladesteuerung, Kommunikation und Schutzintegration
BatterielebensdauerBemessungslebensdauer, Umgebungsbedingungen und Alterungszugaben
InstallationVerfügbarer Schrankraum, elektrische Anschlüsse und Kühlanforderungen
SicherheitsdokumentationAnwendbare Standards, Zertifizierungen und Projektgenehmigungsanforderungen
Langfristige KostenAusrüstungs-, Ersatz-, Wartungs- und End-of-Life-Kosten
LieferantenunterstützungTechnische Dokumentation, Anpassung und Produktionsfähigkeit

Eine zuverlässige USV-Batterielösung für ein Rechenzentrum beginnt mit genauen Systemanforderungen, gefolgt von der Batterieauswahl und der Integrationsvalidierung.

Für Unternehmen, die LiFePO4-Backup-Systeme planen, bietet MANLY Battery Möglichkeiten zur Batterieherstellung und OEM/ODM-Entwicklung zur Unterstützung von Projekten, die von Kommunikations-Racks bis hin zu größeren technischen Installationen reichen.

Häufig gestellte Fragen

Müssen USV-Batterien im Rechenzentrum stundenlang Notstrom liefern?

Nicht unbedingt. Viele USV-Systeme in Rechenzentren sind so konzipiert, dass sie in der Zeit, bevor Ersatzgeneratoren verfügbar werden, sofort Strom liefern. Die erforderliche Batterielaufzeit hängt vom Generatorstart, den Leistungsübertragungsanordnungen, der Anlagenredundanz und den Abschaltanforderungen ab. Manche Installationen benötigen nur wenige Minuten, während andere eine längere Autonomie erfordern. Ein LiFePO4-Batteriesystem sollte für die tatsächliche Last und Backup-Dauer der Anlage dimensioniert werden, anstatt davon auszugehen, dass jedes Rechenzentrum mehrere Stunden gespeicherte Energie benötigt.

Kann eine 48-V-LiFePO4-Batterie eine USV im Rechenzentrum unterstützen?

Ja, eine LiFePO4-Batterie der 48-V-Klasse kann kompatible DC-Backup-Geräte oder ein entsprechend ausgelegtes USV-System unterstützen. Wichtige Anforderungen sind Spannungskompatibilität, maximaler Entladestrom, Energiekapazität und Steuerungsintegration. Der MLP48100 von MANLY arbeitet mit einer Nennspannung von 51,2 V und einer Kapazität von 100 Ah und liefert etwa 5,12 kWh Nennenergie. Die Eignung für eine bestimmte USV hängt von der erforderlichen Leistung und der genehmigten Systemkonfiguration ab.

Hält eine LiFePO4-Batterie länger, wenn die USV selten ausfällt?

Eine geringe Anzahl an Entladezyklen kann den zyklusbedingten Verschleiß verringern, verhindert jedoch nicht die kalendarische Alterung. Die Batterielebensdauer hängt auch von der Temperatur, dem Ladezustand, den Ladebedingungen und dem Zellendesign ab. Diese Unterscheidung ist wichtig, da USV-Batterien in Rechenzentren möglicherweise die meiste Zeit ihrer Lebensdauer im Standby-Betrieb verbringen. Bei der Überprüfung einer LiFePO4-Batteriespezifikation sollten Käufer die angegebenen Lebensdauerbedingungen berücksichtigen und sich nicht nur auf eine Zyklenlebensdauerbewertung verlassen.

Wie oft sollte eine Lithium-USV-Batterie für ein Rechenzentrum inspiziert oder getestet werden?

Die Inspektions- und Testintervalle sollten dem Wartungsprogramm des USV-Herstellers, den Anweisungen des Batterieherstellers und den Zuverlässigkeitsanforderungen der Anlage entsprechen. Ein LiFePO4-Batteriesystem mit einem BMS kann fortlaufende Statusinformationen liefern, die elektronische Überwachung ersetzt jedoch nicht alle physischen Inspektionen oder periodischen Leistungsüberprüfungen. Betreiber von Rechenzentren sollten Aufzeichnungen über den Batteriezustand, Fehlerereignisse und genehmigte Laufzeittests führen, um einen zuverlässigen Notfallbetrieb zu gewährleisten.

Welche Batterieinformationen sollte ein Rechenzentrum von seinem Lieferanten anfordern?

Fordern Sie das vollständige Batteriedatenblatt an, einschließlich Nennenergie, Spannungsgrenzen, Dauer- und Kurzzeitentladungswerten, Ladeanforderungen, Betriebstemperaturen, BMS-Schnittstellen und Lebensdauerbedingungen. Der Batterielieferant sollte außerdem die entsprechende Sicherheitsdokumentation und Installationsinformationen für die vorgeschlagene Konfiguration bereitstellen. Als Batteriehersteller, MANLY Battery unterstützt die technische Anpassung von USV-Projekten und ermöglicht Integratoren die Entwicklung von Spezifikationen rund um das beabsichtigte elektrische System und die beabsichtigte Anwendung.

Abschluss

Für viele moderne Rechenzentrumsprojekte bieten LiFePO4-Batterien eine solide Grundlage für eine langfristige USV-Notstromversorgung. Ihr Lebensdauerpotenzial, die kompakte Energiespeicherung und die integrierte Batterieüberwachung können Unternehmen dabei helfen, die Wartungs- und Lebenszykluskosten ihrer Geräte effizienter zu verwalten.

Die finanziellen Vorteile werden besonders relevant, wenn die Kosten für den Batteriewechsel, der Wartungsaufwand, der Installationsraum und die Betriebsanforderungen gemeinsam bewertet werden.

Ebenso wichtig ist die elektrische Auslegung. Eine zuverlässige USV-Batterie für ein Rechenzentrum muss ausreichend Entladeleistung liefern, die erforderliche Laufzeit aufrechterhalten und ordnungsgemäß mit der USV-Lade- und Steuerungsarchitektur zusammenarbeiten.

MANLY Battery unterstützt diese Anforderungen durch Hochspannungs-Backup-Geräte, im Rack montierte LiFePO4-Batterien und die Herstellung kundenspezifischer Lithiumbatterien.

Unabhängig davon, ob es sich bei einem Projekt um eine neue Rechenzentrumsinfrastruktur, ein kompatibles USV-Modernisierungsprogramm oder ein verteiltes Netzwerk-Backup handelt, beginnt die richtige Batteriekonfiguration mit den tatsächlichen Last-, Spannungs-, Laufzeit- und Integrationsspezifikationen.

Entdecken Sie MANLY-Batterien UPS-Batterieprodukte Oder wenden Sie sich an unser Engineering-Team, um ein individuelles Backup-Batteriesystem für Ihr nächstes Projekt zu besprechen.

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