Lithium-Eisenphosphat-Batterien gehören derzeit zu den am häufigsten verwendeten Batterien auf dem Markt. Diese Art von Batterie bietet hohe Sicherheit und eine lange Lebensdauer. Allerdings ist die Leistung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien bei niedrigen Temperaturen etwas schlechter als bei Batterien anderer technischer Systeme.
Niedrige Temperaturen wirken sich auf die positiven und negativen Elektroden, den Elektrolyten und das Bindemittel von Lithiumeisenphosphat aus. Die positive Lithiumeisenphosphatelektrode selbst weist eine relativ schlechte elektrische Leitfähigkeit auf und neigt bei niedrigen Temperaturen zur Polarisation, wodurch die Batteriekapazität verringert wird. Bei niedrigen Temperaturen verringert sich die Geschwindigkeit der Graphit-Lithium-Einlagerung, und metallisches Lithium kann sich an der Oberfläche der negativen Elektrode absetzen. Wenn die Elektrode nach dem Laden nicht lange genug belassen wird, kann das metallische Lithium nicht wieder vollständig in den Graphit eingebettet werden, und ein Teil des metallischen Lithiums verbleibt an der Oberfläche der negativen Elektrode, wodurch die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Lithiumdendriten erhöht wird, was die Batteriesicherheit beeinträchtigt. Bei niedrigen Temperaturen steigt die Viskosität des Elektrolyten und damit auch der Widerstand gegen die Migration von Lithiumionen. Darüber hinaus ist der Klebstoff im Herstellungsprozess von Lithiumeisenphosphat ein sehr kritischer Faktor, und niedrige Temperaturen wirken sich ebenfalls stark auf die Leistung des Klebstoffs aus.
Daher wird von der Verwendung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien bei niedrigen Temperaturen abgeraten.




